IB ANDRESEN INDUSTRI



Ib Andresen gründete das heute noch im Familienbesitz befindliche Unternehmen im Jahr 1967. Bereits 1970 konnten 20 Mitarbeiter beschäftigt werden. Damals machte sich das Unternehmen mit dem Zuschneiden von Stahlrollen einen Namen. Diese Erfolgsgeschichte wurde bis zum heutigen Tag fortgeschrieben. Aus dem einstigen kleinen Familienunternehmen entwickelte sich ein internationales Großunternehmen mit Gesellschaften in Norwegen, Schweden, Ungarn und Thailand, das sich auf die Bearbeitung von Stahl und Metallen spezialisiert hat.

Ib Andresen bietet seit 40 Jahren Lösungen für verschiedenste Branchen, darunter für die Windindustrie, Solarindustrie sowie das Transportgewerbe und den Hoch- und Tiefbau. Durch exzellente Materialkenntnisse und effiziente neue Verfahrenstechnologien erfüllen die Produkte alle erdenklichen Kundenanforderungen. Qualitätsmaßnahmen sind in die gesamte Organisation eingebettet und nach ISO 9001 zertifiziert.

Ib Andresen ist mit seinem Know-how einer der wichtigsten Akteure der Windindustrie. Seit mehr als 30 Jahren ist das Unternehmen Hauptlieferant für Turmkonstruktionen. Über 4.000 viereckige Stahltürme von bis zu 40 m Höhe wurden bereits produziert und weltweit geliefert. Ib Andresen ist immer auf der Suche nach der effektivsten Nutzung des Windes und hat daher einen neuen Turm entwickelt, der die herkömmlich geschweißten runden Türme ersetzen kann. So zeigt das Unternehmen abermals seine Wettbewerbsstärke und Innovationskraft am Markt.

 

Jochen Graf
Projektierung/ Vertrieb
 
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  jochen.graf@reichenbacher.de

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Technische Daten

  • Maschinendimensionen (X / Y / Z) zirka 17.900 x 5.000 x 2.900 mm
  • Portaldurchgang: Höhe zwischen Tischoberkante und Portalunterkante 120 mm
  • Verfahrwege (Gantry-Antrieb): X1/2 = 15.240 mm; Y = 2.200 mm; Z = 480 mm
  • Verfahrgeschwindigkeit: X = 60 m/min; Y = 60 m/min; Z = 20 m/min
  • Tischausführung Pin-Tisch mit Querförderer und fest integrierter Rollenbahn, 16 Rollen in X-Richtung (nicht angetrieben), Kettenquerförderer mit 11 Strängen
  • 3x Zentriereinrichtungen im Maschinentisch zur zentrischen Positionierung des Werkstückes in Y-Richtung, Spannweite max. 2.200 mm und min. 740 mm
  • 4x Auflageträger in X-Richtung angeordnet, je Träger 31 Pins mit 50 mm Hub, die beiden mittleren sind fest, die beiden äußeren über NC-Achsen verstellbar
  • 1x 3-Achs Arbeitsspindel, 24 kW Leistung, HSK-F63, Drehzahl 500 - 24.000 1/min (auf 12.000 1/min begrenzt), max. Werkzeuglänge 120 mm, 1,7 kW Rückkühlanlage
  • Tastglocke am Arbeitsaggregat, über NC-Achse verstellbar
  • Links und rechts am Portal sind je ein pneumatisch vorlegbarer Vakuumsauger zur X-Verschiebung des Werkstückes angebracht
  • Pneumatisch vorlegbarer Messtaster am Z-Schlitten zum vertikalen Vermessen von Teilepositionen in der X/Y-Ebene
  • Automatisches Teller-Werkzeugmagazin für 12 Werkzeuge
  • Kamerasystem mit 2 Kameras im Arbeitsbereich des Fräskopfes
  • 2x Späneschieber eingebaut im Maschinentisch, Austransport in X-Richtung und zusätzlich 1 Späneförderer quer zur Maschine installiert
  • 1x Vakuumpumpe mit 250 m³/h, 1x Vakuumspeicher mit 500 Liter
  • Siemens Steuerung Typ Sinumerik 840D sl (Safety Integrated) im verfahrbarem Bedienpult mit 17" TFT-Monitor, inklusive Ferndiagnose und Handbediengerät
  • Grundmodul NC-Hops V6.0 + Academy Lizenz mit WorkCenter

Fertigung & Technik

Um rationell Windkraftanlagen herstellen zu können, hat sich die Firma Ib Andresen aus Dänemark für eine VISION-III-T von Reichenbacher entschieden. Auf diesem Bearbeitungszentrum werden einige Arbeitsschritte für die Turmfertigung durchgeführt. Die Stahlplatten, welche im Vorfeld durch eine Brennschneidanlage in Form gebracht wurden, werden vollautomatisch über einen Querförderer in die Maschine gebracht und positioniert. Durch die Rollenbahn, den Querförderer und die Zentriereinrichtungen wird die Platte auf dem Maschinentisch ausgerichtet. Anschließend wird die Stahlplatte über Vakuumpins, die sich über das Programm der Werkstückkontur anpassen, gespannt.

Um das Bauteil möglichst genau zu bearbeiten, wird mit Hilfe eines Messtasters die exakte Kontur an mehreren Punkten vermessen und das NC-Programm dementsprechend korrigiert. Über die leistungsstarke Frässpindel wird die Außenkontur erneut abgefahren und sowohl an der Oberseite der Platte als auch zeitgleich an der Unterseite mit einem Spezialfräser eine Rundung gefräst. Da die Platten nicht immer eben sind, wird dieser Prozess mit einem Tastaggregat durchgeführt. Hierdurch wird gewährleistet, dass die Rundung immer exakt zur Plattenoberkante ist. Kerben, die sich in den statisch kritischen Stellen durch das Brennschneiden bilden, werden nochmals über die komplette Plattenstärke überfräst.

Typisches Produkt von Ib Andresen (Windtower)


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